Enterprise Information Management

Enterprise Information Management (EIM) ist die ganzheitliche Verwaltung aller Informationen im Unternehmen unabhängig von Ort, Nutzer, Autor, erzeugendem System, Anwendung, Format, Device und Zeit.

Enterprise Information Management ist Kommunikation! Unter dem Anspruch der sich dynamisch und flexibel ändernden Organisationsstrukturen in den Unternehmen ist Enterprise Information Management klare und zeitgemäße Kommunikation, um Aufgaben in Unternehmensprozesse einzubringen, zu gestalten und einzufordern.

Enterprise Information Management ist ein Leitfaden, eine Zielorientierung mit Ansätzen in der Bewertung, Optimierung und Verbesserung der Prozesse. Nach dem Motto analysieren Sie Ihre Abläufe heute, denken Sie an morgen und wählen Sie das System für übermorgen.

Enterprise Information Management fängt in einer bewussten, nachhaltig gestalteten Kommunikation an und hat als Zielstellung abteilungsübergreifende und strukturierte Informationsprozesse. Da sind systemtechnische Unterstützungen und Lösungen ab einer bestimmten Organisationsgröße unumgänglich.

Erfassen – beraten – realisieren – bewerten – verbessern. Das ist Motto und Leitgedanke, um die richtigen Argumente gemäß dem Anspruch Enterprise Information Management tagtäglich umzusetzen.

Innerbetriebliche und dezentrale Entscheidungsebenen erfordern eine direkte Zugriffsmöglichkeit auf die globalen Informationen des Unternehmens unter Offenlegung etwaiger Risiken. Mit LCM EIM steht ein Werkzeug zur Verfügung, das sowohl die Prozesse der Vertragserstellung, des Vertragsabschlusses, der Vertragsverwaltung als auch Teilbereiche des Risikomanagements automatisiert.

Die Enterprise Information Management Lösung LCM EIM und die anderen modularen Applikationen der TQG businessApp platform.® haben sich, unter anderem durch intensive Zusammenarbeit mit Anwendern, zu einer Wissensdatenbank entwickelt, die für alle Organisationseinheiten in einem Unternehmen strukturierte und unstrukturierte Daten fachspezifisch verwaltet und analysiert. Diese Daten, die sowohl für sich anbahnende Geschäfte (NDA, Angebote, Anfragen, RFI, RFQ u.a.) als auch nach Vertragsabschluss (z.B. Vertrag, Anlagen oder Lieferanteninformationen) relevant sind, werden komplementär zu einem transaktionsorientierten System (wie SAP, Navision etc.) verwaltet, aktiv überwacht und kontrolliert. Die LCM Applikationen sichern höchste Compliance und Audit Standards ab.


Definition

Die deutschsprachige Wikipedia (de.wikipedia.org) definiert den Begriff folgendermaßen:

Enterprise Information Management (EIM) beschreibt „die Zusammenführung von strukturierten Daten, unstrukturierten Dokumenten und den dazugehörigen betriebswirtschaftlichen Anwendungen.“

EIM vermittelt den Ansatz einer ganzheitlichen strukturierten Verwaltung und Organisation von Informationen im Unternehmen. Es ist eine Fortführung oder Weiterentwicklung von Enterprise-Content-Management (ECM) mit den wesentlichen Ergänzungen der Kommunikation, Collaboration und Prozessorientierung. Die Unterschiede zwischen den Informationstypen, die bisher die Grundlage von Definitionen wie Content-Management, Records-Management, Dokumentenmanagement, Asset-Management usw. gebildet haben, werden aufgelöst, da alle Informationen unabhängig vom Typ verwaltet und erschlossen werden müssen.

Als Erweiterung von ECM und im Unterschied zum allgemeinen Informationsmanagement (IM), zielt EIM auf eine unternehmensweite Betrachtungsweise, auf die prozessualen Abläufe in sich verändernden Unternehmensbereichen und die nachhaltige, transparente und „Compliance„-gesicherte Kommunikation und Dokumentation der unternehmensweiten Verwaltung von Information.

Entwicklung

EIM Enterprise Information Management steht für die ganzheitliche Verwaltung aller Informationen im Unternehmen, unabhängig von Ort, Nutzer, Autor, erzeugenden System, Anwendung, Format, Endgerät, Zeit und ursprünglichem Nutzungsmodell. EIM vereint hierzu funktionale Ansätze von Enterprise-Content-Management, Business Process Management, Enterprise Search, Business Intelligence, Governance-Risk-Compliance Management Infrastructure, Data Warehousing und Information Lifecycle Management.

EIM – Enterprise Information Management ist ein Ansatz zur Transparenz Ihrer Prozesse und Verträge, Beschleunigung der Standards unternehmensweit, Risikobewältigung und Einhaltung von Compliance. Es fängt in einer bewussten, nachhaltig gestalteten Kommunikation an und hat als Ziel abteilungsübergreifende und strukturierte Informationsprozesse. Unter dem Anspruch der sich dynamisch und flexibel ändernden Organisationsstrukturen in den Unternehmen ist eine klare und zeitgemäße Kommunikation notwendig. Die Grundlagen unternehmerischen Handelns wie Verträge, Kommunikation, Prozesse und Compliance-Excellence können mit dem Begriff EIM und seiner Umsetzung in den Unternehmensalltag geordnet und verbessert werden.

Enterprise Information Management (EIM) ist die Technologie und die Praxis zur Maximierung des Informationswerts bei gleichzeitiger Minimierung der Risiken. Während die meisten Unternehmen ihre strukturierten Informationen – die Art, die man in Datenbanken findet – im Griff haben, gibt es nur sehr wenige, die ihre unstrukturierten Informationen – Videos, Bilder, Dokumente, Folien usw. – voll nutzen. Die Menge, Vielfalt und Geschwindigkeit dieser Informationen machen sie immer schwerer verständlich und verwendbar, sogar dann, wenn sie unverzichtbar für jeden Aspekt eines Unternehmens (und den Alltag) werden. Wir können den Anbruch des Zeitalters der Informationsunternehmen beobachten. Und das bedeutet, dass eine gute Informationsstrategie zugleich eine gute Geschäftsstrategie ist…

Anspruch

EIM löst im Gegensatz zum Ansatz von Enterprise-Content-Management-Systemen (technischer Lösungsfokus) weniger technische denn organisatorische, kommunikative und informelle Aufgaben zu Optimierung von Prozessen und Informationsnutzung, sondern kann als Leitfaden und Zielorientierung für sämtliche Mitarbeiter in den Geschäftsprozessen verstanden werden.

Die Werkzeuge, Vorlagen und Prozessansätze von EIM leiten eine nachhaltige Verbesserung der Prozesse beginnend von der Bewertung, Beratung, Dokumentation und Beschreibung bis hin zur Umsetzung ein. Der IT obliegt dabei die Rolle des Begleiters, Systemintegrators und Ratgebers aber nicht des Entscheiders. Strukturierte Informationen sind abteilungsübergreifend nutzbar zu machen- Hierbei sind das Prozess-KnowHow und Ablaufpraktiken einer Organisation bzw. unternehmensweiter Regeln in alle zukunftsorientierten Handlungen und Verbesserungen mit einzubeziehen. Den Rahmen bilden die Anforderungen zur Einhaltung von „Compliance“-Vorgaben und die Risikominderung. Der EIM-Anspruch ist dabei nicht technisch getrieben, sondern leitet sich aus den Anforderungen der Geschäftstätigkeit, der Organisation der Geschäftsbereiche und den fachlichen Anforderungen ab.

Eine EIM-Systemunterstützung ist im Kern aus den unternehmerischen Erfolgskriterien abzuleiten. Beispiele sind Verträge, als Kernelement allen unternehmerischen Handelns, Innovation und Collaboration entlang der Wertschöpfungskette sowie Kommunikation und Compliance als Handlungsvorschrift im Umgang von Mitarbeitern, Partnern und Lieferanten. Diese Elemente sollten bei einem EIM-Lösungsansatz entlang des Lebenszyklus von Nachrichten, Dokumenten, Akten, Vorgängen, Prozessen und Compliance-relevanten Daten organisiert sein.

Im gängigen IT-Sprachgebrauch integriert der EIM-Ansatz so Lösungen wie:


Trendersetter im Gespräch

Botschafterin für das neue Zeitalter der digitalen Herausforderungen

Veröffenlicht in: DiALOG – DAS MAGAZIN FÜR ENTERPRISE INFORMATION MANAGEMENT | MÄRZ 2019

Frau Prof. Dr. Katrin Klodt-Bußmann, Studiendekanin Wirtschaftsrecht an der HTWG Konstanz, ist Botschafterin und überzeugte Trendsetterin für das „neue“ Zeitalter der digitalen Herausforderungen. Sie hinterfragt, setzt Akzente und geht bewusst mit neuen Methoden voran. Viele Gründe, um mit ihr über das Thema Enterprise Information Management zu fachsimpeln, Ansätze in Forschung und Lehre zu diskutieren und sich über pragmatische Konzepte auszutauschen. Sie hat dabei in ihrer Fakultät die Gestalter von morgen quasi in ihrem täglichen Umfeld, sie berät Unternehmen unter anderem mit ihrer Expertise für die Herausforderungen der Legal Tech Gestaltung des Alltags und gibt ihr Wissen in verschiedene Organisationen weiter. Sie engagiert sich im wissenschaftlichen Beirat einer Prozessfinanzierungsgesellschaft in der Schweiz, ist Mitglied der DIS, Deutschen Institution für Schiedsgerichtbarkeit, der IBA, International Bar Association, und ist ganz nebenbei auch noch Familienmensch. Ob Berufung, Ehrenamt oder Familie – überall in Aktion, darüber wollen wir gerne mehr erfahren.

Schaar: Frau Klodt-Bußmann, wir freuen uns Sie heute vorstellen zu dürfen. Nach Ihrem Studium waren Sie zuerst in der Praxis tätig,  jetzt unterrichten Sie hier an der Fakultät die junge Generation, die digital native, das macht mich neugierig:  Wer sind Sie und was hat Sie dazu bewogen hier zu sein?

Klodt-Bußmann: Seite 2012 bin ich jetzt an der Hochschule und lehre dort im Bereich Wirtschaftsrecht, überwiegend internationales Wirtschaftsrecht. Mein Weg an die Hochschule war nicht ganz geradlinig. Zunächst habe ich Volkswirtschaftslehre in Konstanz studiert und nach einem Auslandssemester in Marseille, Frankreich, und dem Abschluss des Vordiploms auf Jura gewechselt. Das erste Staatsexamen sowie die Referendarzeit habe ich in Konstanz verbracht, jedoch wiederum mit einigen Auslandsunterbrechungen wie etwa für ein Praktikum in einer Rechtsanwaltskanzlei in Sydney, Australien, oder an der deutschen Botschaft in Rabat, Marokko. Sprachen und interkulturelle Erfahrungen waren von Anfang an meine Leidenschaft und haben meinen weiteren beruflichen Lebensweg geprägt und wahrscheinlich auch erst ermöglicht. Meine ersten beruflichen Erfahrungen durfte ich in einer internationalen Wirtschaftskanzlei im Bereich M&A machen, übrigens noch ganz „undigitalisiert“ [lacht]. Bereits dort habe ich mein Wissen aus den Wirtschaftswissenschaften sehr zu schätzen gelernt und erkannt, dass diese Kombination für zahlreiche Tätigkeiten unabdingbar ist. Genau dieser Mix hat mich seitdem fasziniert….

Lesen Sie hier das komplette Interview.


Digital ist egal!

Mensch bleibt Mensch – Führung entscheidet

Barbara Liebermeister, Leiterin des Institut für Führungskultur im digitalen Zeitalter
Veröffenlicht in: DiALOG – DAS MAGAZIN FÜR ENTERPRISE INFORMATION MANAGEMENT | MÄRZ 2018

Ist in der digitalen Welt Führung noch gefragt? Diese Frage wird aktuell im Zusammenhang mit der digitalen Transformation der Unternehmen lebhaft diskutiert. Das verunsichert viele Führungskräfte. Keine Panik! Führung wird im digitalen Zeitalter wichtiger denn je.

„Was kommt da auf mich zu?“ – das fragen sich zurzeit beunruhigt viele Führungskräfte. Denn egal, ob sie in Zeitschriften schmökern, Kongresse besuchen oder den Worten ihrer Chefs lauschen, stets wird ihnen das Gefühl vermittelt: In den kommenden Jahren muss sich in den Unternehmen fast alles ändern. Kein Stein darf sozusagen auf dem anderen bleiben – sonst können die Unternehmen in der VUCA-Welt (volatility, uncertainty, complexity, ambiquity) nicht überleben. Und die „digitale Transformation“? Sie ist sozusagen der Schlüssel, damit Unternehmen erfolgreich in die Zukunft gehen.
„Und was wird dann aus mir?“ Das fragt sich insgeheim so manche Führungskraft – denn in Zusammenhang mit der Diskussion über das Thema „Digitale Transformation“ sowie über solche Modethemen wie „Agilität“ und „Industrie 4.0“ wird auch immer wieder die Frage laut: Ist im digitalen Zeitalter Führung überhaupt noch gefragt? Oder gehört die Zukunft sich selbst steuernden Teams, die sich stets neu formieren?

Lesen Sie hier den kompletten Beitrag.